Der deutsch-spanisch bilinguale Bildungsgang

Im Schuljahr 1989/90 führte das Albert-Schweitzer-Gymnasium als erste Schule in Deutschland einen deutsch-spanisch bilingualen Zweig ein. Der bilinguale Zweig hat sich im Laufe der Zeit zum zentralen Profilelement und vor allem auch zu einem Alleinstellungsmerkmal des ASG entwickelt. In den letzten Jahren hat sich nahezu die Hälfte der Fünftklässler für Spanisch als erste Fremdsprache und somit für den deutsch-spanisch bilingualen Bildungsgang entschieden. Das Angebot richtet sich an alle interessierten Schülerinnen und Schüler mit gymnasialer Eignung, Vorkenntnisse im Spanischen sind ausdrücklich nicht erforderlich.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben, sprechen Sie uns gerne an:
g.boesader@asg-huerth.de    j.bauer@asg-huerth.de    i.drimer@asg-huerth.de

Guido Bösader, Jennifer Bauer und Isabel Drimer (Koordination Spanischzweig)

Das Büro des Spanischzweigs befindet sich im Raum 116.

Außerhalb des bilingualen Zweigs besteht die Möglichkeit Spanisch als neueinsetzende Fremdsprache ab der Stufe EF zu belegen.

  • Spanisch eröffnet einen Zugang zu unterschiedlichen Kulturen von 26 Staaten in vier Erdteilen. Spanisch ist Muttersprache für mehr als 400 Millionen Menschen, davon 50 Millionen allein in den USA. Spanisch gilt nach Englisch als die zweitwichtigste Weltsprache.
  • Die Weltsprache Spanisch eröffnet berufliche Chancen, Spanisch ist im Zuge der globalen wirtschaftlichen Vernetzung ein wichtiger Schlüssel zum mittel- und südamerikanischen Kontinent. Spanisch ist UNO-Sprache und als Amts- und Verkehrssprache in vielen anderen internationalen Organisationen vertreten.
  • Das Spanische ist eine sehr lebendige und zugängliche Sprache, die in einigen Bereichen dem Lateinischen sehr ähnlich ist. Spanisch kann somit als Schlüssel für das Erlernen weiterer romanischer Sprachen dienen.
  • Spanisch geht mit Englisch eine ideale Partnerschaft ein: am Ende ihrer schulischen Ausbildung verfügen die Schülerinnen und Schüler über die für das Gymnasium vorgesehenen Kompetenzen in der Weltsprache Englisch (Niveau B2/C1) und darüber hinaus über bilinguale Kompetenzen in der Weltsprache Spanisch (Niveau C1).

Für alle Schülerinnen und Schüler gilt für den Übergang von der Grundschule an das Gymnasium, dass der Englischunterricht aus der Grundschule fortgeführt wird.

Das bedeutet für die Lerngruppen des deutsch-spanisch bilingualen Zweiges, die sogenannten Spanischklassen, dass sie mit Spanisch und Englisch parallel ab dem 5. Schuljahr beginnen.

Englisch wird in der 5. Klasse dreistündig unterrichtet, in der 6. Klasse zweistündig. Die Gesamtkonzeption ist so ausgerichtet, dass die Schülerinnen und Schüler in Englisch am Ende der Sekundarstufe I das im Lehrplan vorgesehene Kompetenzniveau erreichen.

Die Erfahrungen der letzten Jahre in den Spanischklassen haben gezeigt, dass es für den parallelen Fremdsprachenunterricht gleich zu Beginn des Gymnasiums sehr günstige Voraussetzungen gibt:

  • Die hohe Einstiegsmotivation der Kinder in den Klassen 5 und 6 ist eine sehr gute Grundlage für den Einstieg in die 2. Fremdsprache bereits in der 5. Klasse.
  • In der Erprobungsstufe ist eine behutsame Heranführung an das Lernen beider Fremdsprachen im Klassenverband möglich.
  • Der parallel einsetzende Fremdsprachenunterricht kann ganz gezielt zur Förderung mehrsprachiger und mehrkultureller Kompetenzen genutzt werden.
  • Es werden Unterrichtsmaterialien eingesetzt, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Sprachen vor allem in den Bereichen Wortschatz und Grammatik aufgreifen und für die Intensivierung der Sprachlernerfahrung der Schülerinnen und Schüler von großem Nutzen sind.
  • Die Fremdsprachen Spanisch und Englisch sind für den beschriebenen Ansatz hervorragend geeignet, da die Gefahr von Interferenzen auf Grund der Unterschiedlichkeit der beiden Sprachen gering ist. Andererseits aber gibt es einige sehr markante sprachliche Phänomene, die eine optimale Grundlage für den zwischensprachlichen Transfer liefern.

In einem weiter zusammenwachsenden Europa sind Menschen privat und beruflich zunehmend auf mindestens eine zweite Sprache angewiesen, die sie mündlich und schriftlich differenziert, sicher und geläufig beherrschen.

Ziel des bilingualen Unterrichts ist es, junge Menschen in besonderer Weise auf diese Herausforderungen vorzubereiten. Im bilingualen Unterricht erwerben die Schülerinnen und Schüler neben fremdsprachlichen Kompetenzen zur Bewältigung von Situationen der Alltagskommunikation vertiefte Fähigkeiten zur sprachlich und fachlich angemessenen Artikulation spezifischer Sachverhalte und Problemstellungen in Gesellschaft, Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Kultur.

Der bilinguale Unterricht erweitert und vertieft

  • …die fremdsprachliche Kompetenz durch die Anwendung der Fremdsprache in komplexen Zusammenhängen,
  • …die sachfachliche Kompetenz durch die intensive inhaltliche und sprachliche Auseinandersetzung mit dem Gegenstand sowie durch zusätzliche Blickrichtungen,
  • …die Fähigkeit zur Einnahme unterschiedlicher Perspektiven (Weltoffenheit) durch die frühe und intensive Auseinandersetzung mit kulturellen Unterschieden,
  • …die allgemeinen Lebens- und Berufsperspektiven durch die Fähigkeit mit Interkulturalität umzugehen.

Für den bilingualen Unterricht gelten grundsätzlich die allgemein gültigen Lehrpläne für die Sachfächer. Wenngleich im bilingualen Unterricht die Fremdsprache in zeitlich zunehmendem Umfang Lern- und Arbeitssprache ist, wird sichergestellt, dass die Schülerinnen und Schüler in der Lage sind auch in deutscher Sprache am fachlichen Diskurs teilzunehmen. Die fachspezifische Begrifflichkeit wird in beiden Sprachen erlernt.

 

Die in der Tabelle angegebenen Wochenstunden für die Jahrgangsstufen 7 bis 10 beruhen auf einem Entwurf. Die schulinterne Stundentafel nach G9 liegt noch nicht vor.

 

Besonderheiten im Bereich der Sekundarstufe I:

In den Klassen 5 und 6 wird der Umfang des Spanischunterrichts um eine Wochenstunde erhöht.

Erdkunde wird in Klasse 7 bilingual dreistündig statt zweistündig unterrichtet. In Klasse 10 epochal, d.h. in einem Halbjahr zweistündig.

Geschichte wird in Klasse 8 bilingual dreistündig statt zweistündig unterrichtet.

 

Besonderheiten im Bereich der Sekundarstufe II:

Bereits in der Einführungsphase (EF) der Sekundarstufe II wird Spanisch im zeitlichen Umfang eines Leistungskurses unterrichtet.

Das Fach Geschichte wird bis zum Abitur bilingual unterrichtet und ist drittes oder viertes Abiturfach.

Unsere wichtigsten Kooperationspartner sind…

… die Deutsche Schule in Donostia/ San Sebastián (Spanien),

… das IES Giner de los Ríos in Motril (Spanien),

… das Instituto Ballester in Buenos Aires (Argentinien),

… und die Deutsche Schule Valencia in Valencia (Spanien).

Eine besondere Rolle spielt der Schülerausta

usch, der Ende der Klasse 6 und zu Beginn der Klasse 7 mit unseren beiden Partnerschulen in Spanien durchgeführt wird.

Dieser Austausch ist ein wichtiger Bestandteil des bilingualen Bildungsgangs, deshalb nehmen alle Schülerinnen und Schüler eines jeden Jahrgangs daran teil.

Mit der Deutschen Schule in San Sebastián San Alberto Magno besteht eine Partnerschaft seit den Anfängen des bilingualen Zweiges. Im Zuge der Ausweitung des Angebotes auf zwei bzw. drei Spanischklassen pro Jahrgang wurde ein zweiter Partner mit der weiterführenden Schule IES Francisco Giner de los Ríos in Motril gefunden.

Während des Schüleraustauschs leben die Schülerinnen und Schüler für zwei Wochen in den Familien ihrer Austauschpartner. Sie bekommen ihre ersten unmittelbaren Einblicke in das Schul- und Familienleben des jeweils anderen, zunächst die spanischen Schülerinnen und Schüler in Hürth, dann die Schülerinnen und Schüler des ASG in Spanien.

Der Austausch zu einem so frühen Zeitpunkt des Bildungsgangs macht sich die Spontanität und Unvoreingenommenheit der Schülerinnen und Schüler in der Begegnung mit dem Fremden zu Nutze. In den Klassen 5 und 6 ist der Schüleraustausch ein äußerst motivierendes Ziel, die bereits erworbenen sprachlichen und interkulturellen Kompetenzen können schließlich in einem authentischen Kontext angewendet werden.

Ein weiterer Pluspunkt des Schüleraustauschs liegt in der Chance, sich persönlich weiterzuentwickeln, beispielsweise in Hinblick auf die Offenheit anderen Menschen und Lebensweisen gegenüber.

Willkommen in Hürth – Ankunft der Gäste aus Motril (Spanien)

Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse des Albert-Schweitzer-Gymnasiums mit ihren Austauschschülern aus San Sebastián (Spanien) während des Besuchs in Spanien

 

Schüleraustausch Valencia (Spanien)

Der Austausch richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Klasse/Stufe 9/EF. Er ist ein zusätzliches, freiwilliges Angebot und ermöglicht einen ca. 10-12-tägigen Aufenthalt in Valencia, welcher besonders den Aspekt des interkulturellen Lernens in den Vordergrund stellt.

Seit dem Schuljahr 2016/17 haben Schülerinnen und Schüler des ASG die Möglichkeit einen spanischen Gastschüler für 10-12 Tage in Hürth zu empfangen und im Gegenzug für denselben Zeitraum die valencianische Kultur sowie das dortige Familienleben kennenzulernen. Der intensive und authentische Kontakt mit dem Spanischen in dieser Phase des bilingualen Bildungsgangs dient der vertieften Anwendung der Fremdsprache und wirkt sich positiv auf die Motivation der Schülerinnen und Schüler aus.

Die Partnerschule des ASG in Valencia ist die Deutsche Schule Valencia. Die teilnehmenden spanischen Schülerinnen und Schüler sind angehende Absolventinnen und Absolventen der Cursillo-Kurse an der Deutschen Schule, d.h. sie besuchen zwei Mal wöchentlich, zusätzlich zum Besuch der spanischen Regelschule, das Kursangebot der Deutschen Schule.

Ausführliche Informationen finden sich im Leitfaden zum Valencia-Austausch.

Schülerinnen und Schüler der EF mit ihren Austauschschülern aus Valencia (Spanien) während des Besuchs in Spanien

 

Schüleraustausch Buenos Aires (Argentinien)

Der Austausch richtet sich an Schülerinnen und Schülern der Stufe EF. Er ist ein zusätzliches, freiwilliges Angebot und ermöglicht einen zweimonatigen Aufenthalt in Buenos Aires, welcher besonders den Aspekt des interkulturellen Lernens in den Vordergrund stellt.

Seit dem Schuljahr 2016/17 haben SchülerInnen des ASG die Möglichkeit einen argentinischen Gastschüler für zwei Monate in Hürth zu empfangen und im Gegenzug für zwei Monate die Schule des Gastschülers sowie das argentinische Familienleben kennenzulernen. Der intensive und authentische Kontakt mit dem Spanischen in dieser Phase des bilingualen Bildungsgangs dient der vertieften Anwendung der Fremdsprache und wirkt sich positiv auf die Motivation der Schülerinnen und Schüler aus.

Die wichtigste Partnerschule des ASG in Buenos Aires ist die Deutsche Schule Instituto Ballester. Darüber hinaus verfügt das ASG über Kontakte zu weiteren deutschen Schulen in Buenos Aires.

Ausführliche Informationen finden sich im Leitfaden zum Buenos Aires-Austausch.

Schülerinnen und Schüler der EF/Q1 in Buenos Aires (Argentinien)

 

Betriebspraktikum in Spanien

Die Einführungsphase in die gymnasiale Oberstufe bietet darüber hinaus eine gute Gelegenheit individuelle Akzente zu setzen. Praktische Erfahrungen in der Berufswelt im Ausland zu machen, internationale Kontakte zu knüpfen oder zusätzliche berufliche Perspektiven zu erkunden sind dabei lohnende Ziele.

Im Schuljahr 2012/13 haben erstmals zwei Schülerinnen das für alle verbindliche Betriebspraktikum in Jerez (Spanien) absolviert. Ein Kooperationsvertrag zwischen dem Albert-Schweitzer-Gymnasium und der Stadt Jerez ist geschlossen worden. Weitere Kooperationspartner sind die Stadt Motril (Spanien) sowie die FEDA Madrid.

Anna Breuer während ihres Praktikums in Motril beim Empfang durch die Bürgermeisterin.

Anna absolvierte ihr Praktikum 2018 im Tourismusbüro der Stadt Motril. 2019 folgten Cecilia und Dana.

Die Schülerinnen und Schüler des bilingualen Zweiges erlangen im Laufe des Bildungsgangs eine bilinguale Zusatzqualifikation. Dabei müssen sie nicht auf andere Elemente der gymnasialen Laufbahn am ASG verzichten.

Dies gilt insbesondere für das NIM-Angebot in der Erprobungs- und Mittelstufe sowie für das Kursangebot in der Oberstufe.

Deutsch-englisch bilinguale Angebote sowie interkulturelle Projekte mit der Projektsprache Englisch erfreuen sich großer Beliebtheit bei den Schülerinnen und Schülern des Spanischzweigs.

Für den Erwerb des Exzellenzlabels CertiLingua schafft die deutsch-spanisch bilinguale Ausbildung wichtige Voraussetzungen, die Schülerinnen und Schüler des Spanischzweigs haben einen erleichterten Zugang zu CertiLingua.

Muss mein Kind eine besondere Sprachbegabung besitzen?

Nein, Ihr Kind sollte möglichst eine gymnasiale Eignung ausweisen. Neugier, Lust am Lernen und am Kommunizieren sind weitere günstige Voraussetzungen. Vorkenntnisse in spanischer Sprache sind nicht notwendig.

Bedeutet Englisch und Spanisch gleichzeitig ab der 5. Klasse nicht eine Überforderung?

Nein, die Erfahrungen der letzten Jahre in den Spanischklassen haben dies gezeigt. Im Gegenteil ist die große Motivation der Kinder in den Klassen 5 und 6 eine sehr gute Voraussetzung für den Einstieg in die 2. Fremdsprache bereits in der 5. Klasse.

Muss ich selbst Spanisch sprechen, um meinem Kind helfen zu können?

Nein! Sie werden von den Lehrerinnen und Lehrern über die Lerninhalte und Übungsmöglichkeiten sehr genau informiert, sodass sie ihr Kind sehr gut beim Lernen begleiten können. Vielleicht macht Ihnen ja auch Spanischlernen Spaß, versuchen Sie es einmal im Abendkurs für Eltern am ASG.

Was machen wir, wenn sich herausstellt, dass unser Kind im bilingualen Zweig nicht gut aufgehoben ist?

Im Laufe der Erprobungsstufe kann sich herausstellen, dass ein Kind am Gymnasium nicht gut aufgehoben ist. Die Erfahrung zeigt, dass es dabei nicht entscheidend ist, ob ein Kind im bilingualen Zweig ist oder nicht. Ein Schulformwechsel ist auch nach der 6 gut möglich, da die zweite Fremdsprache an den weiterführenden Schulen in der Regel erst ab der 7 einsetzt.

Muss mein Kind den bilingualen Zweig bis zum Abitur besuchen?

Am Ende der 10. Klasse kann Ihr Kind aus dem bilingualen Zweig aussteigen. Spanisch kann in diesem Falle als Grundkurs fortgeführt werden.

Werden im bilingualen Zweig nur sprachliche Begabungen gefördert?

Nein, der Erwerb der spanischen Sprache spielt eine wichtige Rolle, alle anderen Neigungen, wie zum Beispiel die naturwissenschaftlichen und musischen Neigungen Ihres Kindes, werden aber genauso gefördert wie in allen anderen Klassen. Ihr Kind muss also nicht auf andere Elemente der gymnasialen Laufbahn am ASG verzichten.

„Ich bin in den bilingualen Spanischzweig gegangen, weil meine Eltern mich überredet haben. Bis heute bin ich froh, dass ich zumindest einmal im Leben auf sie gehört habe.

Mir gefällt am bilingualen Zweig, dass man mit den Spanisch-Leuten Freunde fürs Leben findet und Gemeinsamkeiten hat, die immer verbinden. Das gilt nicht nur für Leute aus der Klasse sondern für jeden Menschen, den man begegnet und der etwas mit der hispanischen Welt anfangen kann.

Dank des bilingualen Zweigs konnte ich von Argentinien bis Mexiko reisen und jeden anquatschen, habe immer einheimische Preise bezahlt, musste keine Touristen Busse nehmen und wurde von Leuten in Nicaragua zum Abendessen eingeladen.“

(Anna Kraft, Abitur 2011)

 

„Dank des bilingualen Zweigs bin ich heute nicht nur in Englisch sondern auch in Spanisch verhandlungssicher und kann in Zeiten von Globalisierung und Digitalisierung weitere Pluspunkte für meine persönliche Karriere sammeln.“

(Fabio Krause, Abitur 2008)

 

„Mir hat am Spanischzweig gefallen, dass wir von Anfang an verständlich und spielerisch an die Sprache herangeführt wurden. So sind wir immer weiter, beinahe unbewusst in die Sprache eingetaucht und schließlich waren auch Erdkunde, Politik und Geschichte auf Spanisch gar kein Problem.“

(Cosima Schrader, Abitur 2018)

 

„Dank des bilingualen Zweigs habe ich bereits sehr früh gelernt offen gegenüber anderen Kulturen zu sein und die Welt auch aus anderen Perspektiven zu betrachten. ☺“

(Patricia Niedworok, Abitur 2018)

 

„Ich bin in den bilingualen Zweig gegangen, weil ich schon immer Spaß daran hatte, Sprachen zu lernen.
Mir gefällt am bilingualen Zweig, dass der Sachunterricht das Wissen über die Sprache vertieft und so detailliert auf die Geschichte und Kultur der spanischsprachigen Welt eingeht.

Dank des bilingualen Zweigs habe ich viele interkulturelle Erfahrungen gesammelt und ein vertieftes Kulturverständnis erworben, was mir schon jetzt Türen bei anderen internationalen Kulturprojekten eröffnet hat.“

(Tobias Hesselmann, Abitur 2018)

Seit vielen Jahren veranstaltet der Spanischzweig lateinamerikanische oder spanische Feste, die sogenannten “Noches”. Es handelt sich dabei um thematische Abende zu bestimmten spanischsprachigen Ländern oder Regionen.

Im Folgenden eine Chronologie unserer “Noches” und Jubiläen. Die Sammlung der Impressionen wird weiter vervollständigt.

 

Festakt und “Noche Hispana” anlässlich des 20-jährigen Bestehens des deutsch-spanisch bilingualen Zweiges 2009

Der Bürgermeister der Stadt Hürth, Walther Boecker, während seiner Ansprache beim Festakt zum 20-jährigen Jubiläum des bilingualen Zweiges im November 2009

 

16. September 2014 – 40 Jahre ASG, 25 Jahre Spanischzweig

In einer Podiumsrunde stellt der Spanischzweig seine stolze 25-jährige Geschichte vor.

Die Spanier fordern das Publikum zu einem Tanz auf.

 

Doppeljubiläum der Schüleraustausche im Spanischzweig – Noche Aniversario 2016

Die Gäste füllten die spanisch anmutende Aula und wurden von Schulleiterin Frau Willenbrink sowie den Schülerinnen Julia Hennig und Cecilia Lawnik aus der Q1 begrüßt.

Dankbarkeit und spanisch-deutsche Freundschaft zwischen Lehrern und Schülern, die die Schüleraustausche seit Jahren möglich machen.

Orchester und Chor bereicherten den Abend und sorgten für feierliche Stimmung.

Paella und viele andere Köstlichkeiten aus Spanien fanden reißenden Absatz.

Das spanische Temperament ebnete sich Bahn in vielen Tanzdarbietungen.