Latein am ASG
Cogito ergo sum – Ich denke, also bin ich (Descartes)
Vor zweitausend Jahren wurde Latein von den Römern gesprochen. Heute öffnet Latein den Blick für die Grundlagen unserer europäischen Kultur. Viele unserer Wörter haben lateinische Wurzeln: Video, Status, Profil, Soziale Medien, Muskel, Rezept, Text, Klausur und viele mehr. Mit Latein können die Schülerinnen und Schüler die „Basissprache Europas“ kennenlernen und sie als eine Art Modellsprache verstehen lernen.

Wer Latein wählt, lernt aber nicht nur Vokabeln, sondern erkennt Zusammenhänge. Auch Gefühle verbinden uns mit der Antike. Bücher, Lieder, Filme oder Serien, die von Eifersucht oder Liebeskummer handeln, sind nichts Neues. Schon vor 2000 Jahren schrieben römische Dichter wie Catull oder Ovid über dieses Gefühlschaos: odi et amo – „Ich hasse und ich liebe zugleich“. Und auch Fans von Star Wars erkennen in dem Trainingsprogramm der Jedi die Grundlagen der stoischen Philosophie wieder. Durch die Auseinandersetzung mit Texten, die Inhalte der antiken Welt thematisieren, werden Schülerinnen und Schüler zu historischer Kommunikation befähigt.

In unseren Gesetzen, in der Demokratie, in Ländergrenzen und auch in der Stadtgeschichte steckt die Antike. Aus der römischen „Colonia Claudia Ara Agrippinensium“ wurde die Stadt Köln. Und auch in Hürth lassen sich Spuren der Antike an einer römischen Wasserleitung erkennen, die aus der Eifel bis nach Köln führt. Wer Latein wählt, versteht die Geschichte als Spiegel unserer Gegenwart.
Latein ist ein Blick zurück und in die Gegenwart – mit diesem Fach lernen Schülerinnen und Schüler, die eigene Sprache, die Kultur und die Welt von heute besser zu verstehen. Wir bieten am ASG Latein als zweite Fremdsprache ab Klasse 7 und als dritte Fremdsprache ab der Oberstufe (in Planung) an.
Lehrbuch: Adeamus
Die Schülerinnen und Schüler lernen
– den lateinischen Grundwortschatz (~1000 Vokabeln).
Latein als direkte Vorgängersprache aller romanischen Sprachen hat auch germanische Sprachen wie Deutsch und Englisch entscheidend mitgeprägt.
– das Übersetzen zunächst leichterer später mittelschwerer lateinischer Texte (Lektionen 1-26).
Latein ist die Sprache der antiken und mittelalterlichen Texte. Daher wird im Unterricht wenig Latein gesprochen, meist gelesen.
– ihre Ausdrucksfähigkeit im Deutschen zu erweitern.
Durch die gleichermaßen intensive Beschäftigung mit der Ausgang- und Zielsprache trainiert der Lateinunterricht die Ausdrucksmöglichkeiten im Deutschen.
– die lateinische Grammatik- und Formenwelt kennen.
Die lateinischen Formen werden systematisch und altersgerecht mit Hilfe des Lehrbuches vermittelt. Grammatische Strukturen werden immer im Vergleich mit dem Deutschen erlernt. Das schult auch das Verständnis für die Struktur der Zielsprache.
– geschichtliche Zusammenhänge zu sehen.
– historische Fakten und Fiktionen (römische Gesellschaft und antike Sagenwelt) kennen.
Lehrbuch: Prima Brevis
Die Schülerinnen und Schüler lernen
– den lateinischen Grundwortschatz (~1000 Vokabeln).
Latein als direkte Vorgängersprache aller romanischen Sprachen hat auch germanische Sprachen wie Deutsch und Englisch entscheidend mitgeprägt. Da die Schülerinnen und Schüler bereits eine romanische Sprache in Grundzügen beherrschen, werden im Unterricht oft Bezüge zu bekannten Sprachstrukturen hergestellt.
– das Übersetzen zunächst leichterer später mittelschwerer lateinischer Texte.
Latein ist die Sprache der antiken und mittelalterlichen Texte. Daher wird im Unterricht wenig Latein gesprochen, meist gelesen.
– ihre Ausdrucksfähigkeit im Deutschen zu erweitern.
Durch die gleichermaßen intensive Beschäftigung mit der Ausgang- und Zielsprache trainiert der Lateinunterricht die Ausdrucksmöglichkeiten im Deutschen.
– die lateinische Grammatik- und Formenwelt kennen.
Die lateinischen Formen werden systematisch und altersgerecht mit Hilfe des Lehrbuches vermittelt. Grammatische Strukturen werden immer im Vergleich mit dem Deutschen, dem Englischen, Französischen oder Spanischen erlernt. Das schult auch das Verständnis für die Struktur der Zielsprache.
– geschichtliche Zusammenhänge zu sehen.
– historische Fakten und Fiktionen (römische Gesellschaft und antike Sagenwelt) kennen.
Die Schülerinnen und Schüler, die Latein als zweite Fremdsprache gewählt haben, erwerben mit ihrer Fachhochschulreife das Latinum, wenn am Ende der Jahrgangsstufe EF ihre Endnote mindestens „ausreichend“ ist.
Die Schülerinnen und Schüler, die Latein als dritte Fremdsprache gewählt haben, erwerben mit ihrer Fachhochschulreife das Latinum, wenn am Ende der Jahrgangsstufe Q1 ihre Endnote mindestens „ausreichend“ ist.
Die Schülerinnen und Schüler, die in der EF ein Jahr im Ausland sind, können in den Lateinkurs der Q1 wechseln oder eine Latinumsprüfung bei der Bezirksregierung am Ende der EF ablegen.
Der nachfolgende schulinterne Lehrplan stellt dar, welche Unterrichtsvorhaben in den verschiedenen Jahrgangsstufen vorgesehen sind. Die konkrete Ausgestaltung im Rahmen der curricularen Vorgaben liegt im Ermessen der Lehrkraft. Dabei kann es zu Verschiebungen der Inhalte kommen.
Albert-Schweitzer-Gymnasium, Sudetenstraße 37, 50354 Hürth, Telefonnummer: 02233-80550, E-Mail: sekretariat@asg-huerth.de
